Herkunftsgerechte Forstpflanzenproduktion in einer Baumschule

Überprüfbare forstliche Herkünfte – eine neue Dimension der Herkunftssicherheit

Der Zertifizierungsring für überprüfbare forstliche Herkunft Süddeutschland e.V. (ZüF) ist Träger und Organisator des privatrechtlich organisierten ZüF-Verfahrens, das die Herkunftssicherheit bei Forstpflanzen in Ergänzung zu den Vorschriften des Forstvermehrungsgutgesetzes (FoVG) entscheidend verbessert. Die Herkunft von ZüF-Forstpflanzen kann mit genmarkergestützten Analysemethoden in jedem Stadium, von der Ernte bis zur Abgabe an den Endabnehmer überprüft werden

Im ZüF sind 32 private sowie staatliche Saat- und Pflanzenbetriebe zusammengeschlossen. Waldbesitzerverbände (Foka) und wiss. Institutionen (ASP Teisendorf) sind Fördermitglieder. Der Schwerpunkt der Vereinstätigkeit bzw. der Vereinszweck ist die Herkunftssicherung von forstlichem Vermehrungsgut, das zur Begründung von Waldbeständen verwendet wird.

Stabile, standort- und klimaangepasste Waldbestände

Die Verwendung von Pflanzen mit geeigneter und gesicherter forstlicher Herkunft ist von herausragender Bedeutung für die künftige Wirtschaftskraft und ökologische Stabilität von Waldbeständen. Deshalb spielt die Erzeugung und die Bereitstellung forstlich gesicherter Herkünfte bei allen sachkundigen und verantwortungsvoll handelnden Forstbaumschulen eine zentrale Rolle.

Sicherheit für Waldbesitzer

Gerade im Bereich der Forstwirtschaft mit ihren langen Produktionszeiträumen muss der Waldbesitzer die notwendige Sicherheit haben, dass er Forstpflanzen der geeigneten Herkünfte erhält. Dies ist die beste Gewähr für den ökonomischen Erfolg und die ökologische Stabilität der künftigen Wälder.

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